Übergewicht scheint sozial ansteckend zu sein
Dies schrieb heute die Berliner Zeitung.
Demnach können sehr füllige Menschen ihre dünnen Freunde mit ihrem Körpergewicht „infizieren“. Wenn die Freundin sehr mollig ist, hat ihre Freundin ein um 171% höheres Fettleibigkeitsrisiko. Sie beeinflussen sich selbst dann in ihrem Gewicht, wenn sie hunderte Kilometer voneinander entfernt wohnen. Man nimmt an, dass dies nicht etwa daran liegt, dass man konkrete Essgewohnheiten voneinander abguckt, sondern dass vielmehr die Vorstellung darüber, welches Gewicht als angemessen gilt, von der Freundin beeinflusst wird. Hauptsächlich tritt dieser Effekt übrigens bei gleichgeschlechtlichen Freundschaften auf und zwischen Ehepartnern bzw. Geschwistern eher weniger.
Dass dies auch umgekehrt funktioniert (also eine dünne Freundin ihre Freundinnen dünn werden lässt), wird in dem Artikel nicht erläutert. Aber zumindest geht von mir als schlanker Person nun keine Gefahr mehr aus
Archiv für Juli 2007
Wie dicke Freundschaften entstehen
Juli 26, 2007Was ich so esse…
Juli 25, 2007Auf ausdrücklichen Wünsch möchte ich heute mal erzählen, was man als armes Diätopfer so essen kann. Das Einzige, worauf ich wirklich zur Zeit verzichte, sind Kekse, weil die auf der Kalorientabelle ganz oben stehen. Und ich mag so gern Kekse! Egal, nicht weiter drüber nachdenken, denn alles andere erlaube ich mir ja.
Meistens esse ich in der Schule Brot und nachmittags Mittag und abends kein Abendbrot und nasch dafür Süßigkeiten oder Obst oder beides. Man muss dann nur noch drauf achten, dass das Mittagessen nicht sehr kalorienreich ist. Da Nudeln, Fleisch und Käse schon verhältnismäßig viel Kalorien haben, ist ein Nudel-Hackfleisch-Auflauf leicht ungünstig, wenn man wirklich genug essen und satt werden will. Gestern habe ich z.B. Spaghetti mit Miracoli-Sauce gegessen, insgesamt knapp 500 Kalorien. Heute gab es 150g Country Potatoes (ca. 200 Kalorien) und Champignons mit Frischkäse gefüllt (ca. 200-300 Kalorien). Am Montag hatte ich mit Schafskäse gefüllte Paprikaschoten. Auch Ofenkartoffeln mit etwas Quark geht. Ich verhungere somit nicht. Nur eben wenn ich noch Fleisch oder Wurst mit ins Essen reinmische, muss ich entweder eine kleinere Portion essen oder abends weniger Süßigkeiten vertilgen.
Wenn ihr wollt, kann ich die Rezepte für oben genannte „Gerichte“ noch ausführlicher reinstellen.
Ansonsten freu ich mich nachher auf meine Erdbeeren und meinen Minibecher Leckermäulchenquark
Erste Ergebnisse – zum Heulen!
Juli 16, 2007Nun da der Beginn der Diät jetzt genau 4 Wochen her ist, ist es an der Zeit mal Ergebnisse vorzutragen. Eigentlich wollte ich mit nackten Zahlen um mich werfen, aber heute morgen hatte ich ein tragisches Erlebnis, dass alles viel besser ausdrücken könnte:
Wegen der super Hitze hatte ich beschlossen meinen Rock zu tragen, nicht nur irgendeinen, sondern meinen Lieblingsrock! Und was ist: passt nicht mehr!
Er war ja schon immer ganz bisschen leicht weit, aber heute morgen hing er so, dass ich damit nicht mehr das Haus verlassen konnte. Wie schade. Was mach ich jetzt? Am besten noch weiter abnehmen, damit ich wenigstens in meinen anderen Rock reinpasse. Der, der mir noch zu eng ist. Muss ja irgendwas anziehen können…
Die Harry-Potter-Fressorgie
Juli 12, 2007Einen kleinen Rückschlag musste meine Diät gestern einstecken, aber es ging nicht anders. Ich kann ja unglaublich diszipliniert sein (habe seit dem Diätbeginn am 18.6. keine Knusperflocken mehr gegessen!), aber manchmal kann man einer Süßigkeitenorgie nicht entgehen.
Gestern war es soweit: endlich der neue Harry-Film. Wir waren den ganzen Tag aufgeregt und haben jedem erzählt, der es nicht hören wollte, wie wir unseren Abend verbringen würden. Ein Harry-Potter-Kinobesuch sieht bei uns immer wie folgt aus: möglichst viele Menschen zusammentrommeln, die alle am selben Tag Zeit haben (in Spitzenzeiten haben wir die Zahl zehn oder elf erreicht, diesjährig waren wir sieben) und jeder bringt mindestens eine Süßigkeit mit. Gummibärchen, Schokolade, Kekse, Lebkuchen etc und selbstverständlich wird noch Popcorn gekauft. Dass uns bereits während der Werbung schlecht wird, ist einfach Tradition. Soetwas kann man auch durch eine Diät nicht ändern!
Zu meiner Verteidigung muss ich dazusagen, dass ich gestern vorher nur etwa 500 Kalorien zu mir genommen habe und dann statt einer Dreiviertelstunde Ministepper (wie sonst täglich) anderthalb Stunden gelaufen bin. Damit hatte ich 1000 Kalorien plus alle verlorenen gut.
Stöckchen – geklaut von Anj (mit Erlaubnis)
Juli 10, 20071. Süßes oder Saures?
Süßes natürlich oder in Kombination.
2. Schokolade oder Gummibärchen?
Schokolade!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
3. Chips oder Popcorn?
im Kino Popcorn!
sonst immer Chips
4. Eis am Stiel oder Waffeleis?
Eher Waffeleis, obwohl so ne Waffel viel zu viele Kalorien hat. Jedenfalls schmeckt so ne Waffel nicht so gut, dass es die hohe Kalorienzahl rechtfertigt. Daher entscheide ich mich für Waffeleis ohne Waffel.
5. Meine allerliebste Süßigkeit ist:
Knusperflocken. Da kann ich nur die ganze Packung auf einmal aufessen, daher kann ich mir derzeit keine Knusperflocken kaufen, weil das das ganze Diätvorhaben zunichte macht.
6. Mein liebstes Dessert ist:
Schokoladenkuchen oder Eisbecher
7. Wenn du jemandem eine Freude mit etwas zum Naschen machen willst, dann nimmst Du…?
Nougatpralinen oder ganz besondere Gummibärchen
8. Ich erinnere mich noch als ich ein kleines Kind war,…:
da waren die Anj und ich in Dänemark und haben ne Tüte Haribo mit giftgrünen Gummibärchen gekauft bekommen. Solche grünen Bärchen gab es hier nicht, weil der grüne Farbstoff (angeblich) krebserregend war. Wir zwei haben uns tierisch über die grünen Gummibärchen gefreut.
9. Was müsste man dringend erfinden:
Haribo-Gummibärchen mit Schokoüberzug, d.h. erfunden ist es schon von mir, aber die Schokolade bleibt leider nicht frisch, wenn man es selbst macht. Da müsste sich Haribo was einfallen lassen.
10. Was am liebsten gar nicht erst erfunden worden wäre:
Gewichtszunahme, wenn man ne Familienpackung Knusperflocken auf einmal isst…
11. Wie wäre für dich eine Welt ohne Naschwerk?
Dann gäbe es auch keine Knusperflocken und das wäre eine schreckliche Welt.
Und der morgige Harry-Potter-Abend wäre auch nur halb so schön.
Alles ist gut, wenn es aus Schokolade ist…
Juli 10, 2007Nun muss ich natürlich auch das schöne Bild erklären, das ich bald ändern werde. Wer es also noch nicht gesehen hat, hat dann Pech gehabt ![]()
Ein Vorteil dieser Diätmethode ist natürlich, dass man alles essen kann, was man will (Außer natürlich man ist allergisch dagegen; das kann man hiermit leider nicht ändern). Sogar Schokolade! Allerdings hat Schokolade ca. 500 bis 600 Kalorien pro Tafel und wenn man nur 1500 Kalorien pro Tag darf, dann muss man sich das schon überlegen, ob man die Tafel nun wirklich aufessen möchte. Letztendlich läuft es natürlich schon darauf hinaus, dass man mehr Obst und Gemüse isst, weil das einfach relativ wenig Kalorien hat. Man möchte schließlich auch satt werden und keinen Hunger leiden müssen.
Ich weiß aber, dass eine Diät bei mir nichts bringt, bei der ich mir Süßigkeiten und Fettes verbiete. Und auch sich zu sagen: ein Stück Schokolade pro Tag genügt, ist schrecklich, weil ich dann erst recht Heißhunger darauf bekomme.
Also gehe ich diesen Umweg, betrüge mich quasi selbst (weil ich ja wirklich weniger Schokolade vertilge) und bin aber glücklich!
Wie funktioniert’s?
Juli 8, 2007Nun fragt sich natürlich jeder, wie diese Kalorienzähldiät denn funktioniert. Man zählt Kalorien! Dazu benötigt man eine Kalorientabelle (die habe ich mir irgendwo aus dem Internet gesucht) sowie eine möglichst genaue Küchenwaage. Die Kalorienwerte sind meistens pro hundert Gramm angeben, sodass man auch noch einen einfachen Taschenrechner benötigt, um die Kalorien seiner 34 Gramm schweren Stulle umzurechnen. Dann setzt man sich eine Höchstgrenze an Kalorien, die man pro Tag zu sich nehmen kann. Die Durchschnittsfrau verbraucht ca. 2000 Kalorien am Tag. Das ist natürlich abhängig vom Gewicht, der Bewegung sowie vom Stoffwechsel. Seinen individuellen Kalorienverbrauch kann man auch im Internet nachrechnen lassen, indem man sein Alter, Gewicht und seinen Faulheitsgrad angibt. Der Stoffwechsel kann dabei nicht berücksichtigt werden, aber ich hoffe einfach mal, dass meiner nicht so schlecht ist, dass ich bloß 1500 Kalorien pro Tag verbrauche. Das ist nämlich meine Höchstgrenze, die ich mir gesetzt habe. Ob es funktioniert?! Die Antwort gibt’s in einem der nächsten Beiträge.
Willkommen!
Juli 8, 2007Hallo! Da bin ich. Man kann mich nicht sehen, weil ich schon so dünn geworden bin.
Nein, Spaß beiseite (Wer mich kennt, weiß, dass ich niemals ein lustiges bzw. einen lustigen (?) Blog einrichten würde).
Auf einfachen Wunsch möchte ich hier meine „Diät“ vorstellen, die ich so einfach finde, dass auch anderen abnehmungswilligen Menschen davon erzählt werden sollte. Wer nicht abnehmen will, darf gern auch mitdiskutieren. Denn letztendlich ist es ja egal, ob man dick oder dünn ist oder irgendetwas dazwischen. Hauptsache ihr lest mein Blog! ![]()
Viel Spaß!